Rock’n’Roll is dead – Hellacopters am Ende


Anfang Juni 2005 erlebte ich das wohl dreckigste Konzert meines Lebens. Die Hellacopters hatten in den Berliner Knaack Club geladen. Eine Show der schwedischen Rock’n’Roll-Tiere im kleinen Rahmen konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Das Hingehen lohnte sich, der Gig hinterließ olfaktorische Eindrücke allererster Güte.

Noch nie hatte ich solch Schweiß- und Bierschwangere Luft erlebt, und das, obwohl ich die Höllenschrauber schon vorher live gesehen hatte. Der Raum war erschüttert von hundertfacher Testosteronüberproduktion, die Hellacopters waren ganz klar die Kings of Rock. Und jetzt, etwas mehr als zwei Jahre danach, ist Schluss.

Gestern verkündete die Band um Frontmann Nicke Andersson ihre Auflösung. Ein neues, noch unbetiteltes Album ist so gut wie im Kasten und soll Anfang 2008 ganz regulär auf den Markt kommen. Und natürlich gibt es, soviel sehen sich die Fünf ihren Fans schuldig, eine Abschiedstour. Ein Pflichttermin!

Ob es in Zukunft mehr von den diversen Seitenprojekten (Nicke betreibt nebenher das Soulrockprojekt The Solution und die Deathmetalcombo Death Breath, Gitarrist Robert Dahlqvist hat seinen Thunder Express) gibt, bleibt abzuwarten.

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