i press trigger – robyn

es gäbe sicher viele künstler aus schweden, mit denen ich hier anfangen könnte. ganz im speziellen wären das hello saferide / säkert!, i’m from barcelona oder peter bjorn & john. alle gesehen und von allen verzaubert worden. ganz besondern natürlich von frau norlin. notiz an mich: immer ein paar socken dabei haben um der dame die angst vor meinen füßen zu nehmen!
dennoch widme ich mich hier robyn.
die wasserstoffplonte stockholmerin ist trotz ihrer 28 jahre schon ein alter hase im musikgeschäft. seit 13 jahren verfolgt die das was man gemeinhin karriere nennt und erlebte mit singles in den us-top-10 höhen und zurückgehaltenen alben seitens der plattenfirmen auch ein paar tiefen. viele sahen in ihr eine schwedische britney oder die skandinavische antwort auf das genie in der flasche, was früher oder später zu problemen führen musste. in jungen jahren eignete sich robyn sicher mangels erfahrung zu einer hübschen marionette, aber man unterschätzte offenbar ihren charakter.
da einige dinge nicht wunschgemäß verliefen kaufte sich die musikerin aus ihren verträgen frei, gründete einen eigenen verlag, konichiwa records, und landete prompt mit der ersten veröffentlichung und gleichzeitig ihrem vierten album auf platz eins der schwedischen charts. fm4 feiert die frau, ebenso wie laut.de. auch perez hilton drückt seine wertschätzung aus und ich bin mir sicher, dass da noch einige dazu kommen werden. denn das selbstbetitelte album enthält feinsten pop, der von breakbeats, hiphop und techno bis hin zu klavierballaden ein breites spektrum abdeckt und dabei so elegant charmant zitiert, dass es einem wohlig ums herz wird. ja, es ist harmlos, es tut niemanden weh, auch wenn manchmal jungs eine abfuhr erhalten („bum like you“) oder die sängerin ihr ego auf hochglanz poliert („konichiwa bitches“). trotzdem unterhält „robyn“ auf eine art und weise wie es nur wenigen popalben gelingen mag. man erwischt sich beim mitsummen und schämt sich nicht dafür. außerdem besitzen sehr viele lieder ein eigenes spannendes potential. aus dem aufgeregten dringlichen „be mine!“ kann dann mal eben ein melancholisch eindringliches werden:


(direktmein)

und weil mich das gesamte album mit jedem durchlauf immer mehr begeistert, erhält robyn heute den vorzug. außerdem ist nun der druck des ersten eintrags überstanden…

offizielle homepage: robyn
myspace

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